Die Wurzeln der Firma Texas
Instruments können bis nach Tulsa (Oklahoma) zurückverfolgt
werden, wo 1924 John Clarence Karcher und Eugene B. McDermott
(zwei Physiker, die einen seismografischen Prozess für die
Ölerforschung entwickelt hatten) die Firma "Geophysical Research
Corporation" als Tochtergesellschaft von Amerada Petroleum
gründeten.
1978 bringt TI mit "Speak &
Spell" einen Sprachsynthesizer für jedermann auf den Markt. Anfang
der 80iger Jahre erlag dann auch TI den Verlockungen, die vom
florierenden Microcomputermarkt ausgingen. Zudem wollte man das
Image des Taschenrechnerherstellers loswerden. Einer der
bekanntesten Homecomputer seiner Zeit wurde dann mit dem TI 99/4A
ab 1981 produziert. Ein Jahr später versuchte man, auch im Markt
der IBM PC kompatiblen Fuss zu fassen, mit ausgesprochen mässigem
Erfolg. Auch aus der Homecomputerproduktion stieg man 1983 aus,
die Konkurrenz war zu stark geworden. Die sich aus diesem
Engagements ergebenden Verluste und starke ausländische Konkurrenz
in den Kerngeschäften brachten TI Mitte der 80iger Jahre in die
Verlustzone. Personalabbau und und das weitgestreute Geschäftsfeld
mit einigen noch rentablen Sparten (Microchips, Militäraufträge)
halfen, die Schwierigkeiten zu überwinden. Ende der 80iger begann
TI wieder zu expandieren und man konzentrierte sich wieder auf die
alten stärken: militärische und kommerzielle Elektronik. Man
investierte wieder mehr in Forschung und Entwicklungen der KI
sowie der Computergrafik.
1992 stellte TI die gemeinsam
mit SUN entwickelte microSPARC 32-Bit-CPU vor, die dann natürlich
in den SUN Workstations eingesetzt wurde. 1995 entwicklte TI die
DSP-Chips (digitalen Signalprozessoren) . DSP's werden noch heute
in Handys, High-Density Disk Drives und anderer Konsumelektronik
verwendet.
Quelle:
http://www.ti.com/corp/docs/company/history/tihistory.htm
und
http://www.computermuseum-muenchen.de/computer/ti/index.html