Der 8032SK bekam als erster
CBM-Computer ein Kunststoff-Gehäuse. Die CBM-Computer
wurden bis zum 40XX in den USA entwickelt, nachdem aber Europa (insbesondere die
BRD) den Hauptumsatz machten, entschied man sich, die Geräte der 80XX-Serie in
Braunschweig entwickeln und fertigen zu lassen. Den Deutschen gefiel das
Blechgehäuse der alten Geräte nicht, so entwarf man
ein neues mit einem endlich dreh-
und schwenkbaren, entspiegelten
Monitor sowie abgesetzter Tastatur. Leider ist durch das Design die Tastatur zu
klobig geraten, als dass sie längere Zeit bedient werden kann (sie ist zu hoch,
die Handhaltung deswegen unnatürlich und schmerzhaft).
Nach dem relativen Erfolg
des
PETs ruhte sich Commodore nicht auf den Lorbeeren aus.
Neue Rechner wurden entwickelt.
Technisch stellten sie zwar nur Verbesserungen des PET dar (mehr Speicher,
grösserer Bildschirm, 80 Zeichen/Zeile, "richtige" schreibmaschinenähnliche
Tastatur), aber die CBM 3000-, 4000- und 8000-Serien erhielten jeweils Features,
die bei der Vorgängerversion nicht denkbar bzw. machbar gewesen waren. Ab 1979
kamen diese Geräte auf den Markt, deren Verkaufspreise aber teilweise erheblich
über dem des PET lagen und den Profibereich anpeilten. Als Homecomputer waren
diese Geräte nicht gedacht. Von 1981 bis 1984 wuchs der Umsatz um das
Siebenfache auf 1 Milliarde US-Dollar. CBM war eine der grössten Hersteller der
EDV-Branche.
unter anderem wurden
erstmals Drucker unter dem Namen CBM verkauft. Zwar handelte es sich lediglich
um OEM-Geräte (d. h., ein anderer Hersteller wie Epson oder Seikosha baute die
Geräte und klebte gleich Commodore als Typenbezeichnung auf), aber endlich
konnte der Anwender komplett auf CBM-Maschinen arbeiten. Der CBM 8000 speicherte
die Daten in einer CBM8050 auf Commodore-Disketten
(von Rhone-Poulenc Systems in Frankreich produziert), der 4022P druckte auf
Commodore-Papieren aus. Dieses OEM-Geschäft wurde später vervollkommnet, so
wurden viele Floppys der Typen 15XX bzw. SFD 1001 direkt in Japan hergestellt,
zum
C64 und
Amiga gab es passende Monitore von
Thomson oder Philips.
| Quelle: | http://members.aol.com/CHRZAHN/index.html
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